Rentenfonds
Mit Rentenfonds im Alter durchstarten!
Die staatliche Rente wird wahrscheinlich für die meisten Menschen nur wenig über dem Lebensminimum liegen. Der Nachhaltigkeitsfaktor, die Rente ab 67 und ähnliche Stellschrauben werden für die heute 40 Jährigen Menschen mit dem Eintritt in das Rentenalter spürbare Probleme bringen. Dazu kommt, dass die Menschen, die heute 40 sind, genau dann in Rente gehen, wenn sehr viele in Rente gehen. Diese Personen haben aber auch nur noch begrenzt Zeit, Geld für die alten Tage zurückzulegen. Das muss einfach in den nächsten 0 Jahren effektiv geschehen sein.Die Stellschraube, an der man nur selbst drehen kann ist die Zinsquote. Je höher die Zinsquote, desto weniger Geld muss man zurücklegen. Fonds und Aktien bieten hier höhere Zinsen als das normale Sparbuch aber haben natürlich auch ein Kursrisiko. Zwar sind Aktien immer im Wert gestiegen, Fonds auch – nur die Personen die hier anlegen werden alle in 20 Jahren versuchen, die Aktien und Fonds zu verkaufen.
Fonds sind im Gegensatz zu Aktien Geldgeschäfte, die davon leben, dass in Anlageobjekte investiert wird. Ein Fond wird bewirtschaftet. Es gibt offene und geschlossene Fonds. Geschlossene Fonds sind recht risikoreich, man kann sie auch so ohne weiteres nicht verkaufen. Das geht nur mit offenen Fonds. Rentenfonds sind speziell abgesicherte Fonds, die einen Mittelweg zwischen Risiko und Sicherheit probieren. Wie das gelingt, wird man am Ende der Laufzeit sehen. Letztlich gibt es beim Spekulieren keine Gewinngarantie, es ist ein Element der Altersvorsorge aber letztlich sollten Aktien und Fonds nicht die alleinigen Instrumente zur Sicherung des Lebensstandards im Alter sein.
In Rentenfonds und Aktien sollte man investieren, wenn man andere Mittel wie staatliche Rente, Riester, Rürup und Betriebsrenten schon ausgenutzt hat. Gute Banken beraten den Kunden, weisen auf Risiken hin und auf die Möglichkeit, Förderungsmöglichkeiten des Staates zu nutzen. Für die Altersicherung werden Rentenfonds speziell durch die staatlichen Förderungsmassnahmen interessant.
Man kann Teile seines unversteuerten Einkommens in diese Fonds einbringen. Es gelten dann aber auch Einschränkungen in der Auszahlung der Gelder am Ende der Laufzeit. Erträge werden der normalen Rente zugerechnet, man muss hier bedenken, dass die Mindestrente bei ca. 700 Euro liegt. Wenn man sowieso keine Chance mehr hat, mir staatlicher Rente und privater Rente über diese Schwelle zu kommen, dann sollte man zu anderen Altersicherungsmaßnahmen greifen. Hier könnte die Bildung von Wohneigentum bei Selbständigen angeraten sein.