Informationen Riester Rente
Kitzeln Sie mehr aus der Altersvorsorge
Teilnehmen können am Programm Riester-Rente alle Arbeitnehmer und Beamten, rentenversicherungspflichtige Selbstständige, Wehr- und Zivildienstleistende, Landwirte und ihre Ehepartner, Eltern während der Erziehungszeit sowie Empfänger von Lohnersatzleistungen wie Arbeitslosengeld eins oder zwei, Übergangsgeld, Krankengeld oder Vorruhestandsgeld.Im sogenannten Huckepackverfahren können außerdem Hausfrauen und Selbständige, die mit einem Riester-Renten-Berechtigten verheiratet sind, von der Riester-Rente Gebrauch machen. Personen aus den genannten Gruppen können einen eigenen Riester-Sparplan abschließen und empfangen Zulagen. Diese erhalten sie auch ohne eigene Beitragszahlungen, sofern der förderberechtigte Ehepartner einen eigenen aktiven Riestervertrag bespart. Auch wer nur einen Monat im Jahr zum Kreis der förderberechtigten Personen gehört, hat, Beitragszahlung vorausgesetzt, Anspruch auf Förderung in voller Höhe.
Ausländer, die in Deutschland leben und Einkommenssteuer zahlen sind ebenfalls förderberechtigt. Fragen zur Riester-Rente beantworten die staatlichen Rentenversicherungen, Verbraucherschutzzentralen oder die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen. Jeder, der eine Riester-Rente abschließt, profitiert von der Förderung, wenn auch in unterschiedlicher Höhe. Das "Riestern" lohnt sich besonders für Familien aus unteren Einkommensbereichen, die Kinderzulagen beanspruchen können. Hier kann die Förderquote durchaus 85 % betragen. Generell sind bei Familien mit mindestens zwei Kindern die Förderquoten günstig.
Gleiches gilt aber auch für gut verdienende Singles ohne Kinder oder Familien mit einem Kind. Singles mit hohem Einkommen profitieren von den Steuervergünstigungen, während die hohe Förderquote bei Familien mit Kindern überwiegend aus den Kinderzulagen resultiert. Die Förderquoten betragen hier etwa 40%. Am schlechtesten kommen bei der Vergabe der Förderzulagen für die Riester-Rente gering verdienende Singles weg. Bei ihnen kann die Förderquote unter 30% liegen. Die Förderquoten geben den Anteil staatlicher Förderung am gesamten Vorsorgebeitrag wieder.
